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Im Dialog für den neuen Flughafen Berlin Brandenburg

 



Der Bau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg  ̶̵  BER ist eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands. Er eröffnet vielfältige Chancen für unsere Region. Schon heute kann sich das Wachstum in den angrenzenden Landkreisen Dahme-Spreewald, Oder-Spree und Teltow-Fläming als auch den Berliner Südbezirken sehen lassen. Mit dem Bau des BER werden dem Arbeitsmarkt neue Impulse gegeben. Gewerbe siedelt sich an. Mehr Menschen ziehen in das unmittelbare Umfeld. Es lässt sich jedoch nicht umgehen, dass damit auch Belastungen für die Anwohner, wie wachsender Verkehr, zunehmender Lärm und verbaute Landschaften, verbunden sind.

Damit die Chancen für das regionale Wachstum besser genutzt und die Belastung für die Bevölkerung verringert werden können, hat die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg 2006 das Dialogforum Airport Berlin Brandenburg ins Leben gerufen. Als Kommunikationsplattform der Brandenburger Umlandkommunen, der Länder Berlin und Brandenburg, des Bundes und des Flughafenbetreibers sowie seiner Gesellschafter bietet es Raum für einen fairen und transparenten Dialog. Dieser Dialogprozess wird seit 2009 in regionaler Verantwortung erfolgreich fortgesetzt.

Arbeitsgrundlage bildet das Gemeinsame Strukturkonzept Flughafenumfeld, kurz GSK genannt. Es enthält Zielvorstellungen für die Region zu den Themen Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Freiraum. Vor allem die zügige Umsetzung des Schallschutzprogramms liegt den Mitgliedern des Dialogforums am Herzen.

Erster Ansprechpartner für Mitglieder, Partner, Gäste und Bürger ist die Geschäftsstelle des Dialogforums. Ihre Vorschläge, ihre Meinungen, ihr Votum ist hier stets willkommen. 

Das Dialogforum hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • gegenseitiges Vertrauen zwischen den Akteuren aufzubauen und einen fairen, transparenten und intensiven Dialog zu fördern;
  • gemeinsame Vereinbarungen im Sinne des Interessenausgleichs für die Entwicklung des Flughafenumfeldes zu ermöglichen;
  • die Aufgabenfelder Interessenausgleich, Fluglärm sowie kommunale und interkommunale Entwicklung voranzubringen;
  • die Umsetzung des gemeinsam erarbeiteten Strukturkonzepts zu begleiten;
  • unterschiedliche Interessen der Anrainer und des Flughafens abzugleichen. Dabei ist die Bereitschaft, Kompromisslösungen zu akzeptieren, sich strittigen Themen zu stellen, sie zu formulieren und zielführend zu diskutieren, Grundvoraussetzung.